Unser Social Media Camp 2019

Die schönsten Momente sind bekanntlich viel zu schnell vorbei...
– so auch unser Social Media Camp. Vom 19. bis 21. Juli haben wir uns in der Deutschen Jugendherberge versammelt und gemeinsam ein Zeichen gegen Hass und für mehr Respekt im Netz gesetzt.
12 Jugendliche reisten an diesem Wochenende aus verschiedenen Bundesländern nach Hannover, um Tipps und Statements für ein faires Miteinander in der Onlinekommunikation zu entwickeln. Neben spannenden Inputs zu verschiedenen Netzthemen gab es viel Gestaltungsfreiraum für kreative Medienarbeiten.

Medienpädagogin Franziska und Redakteurin Saskia begrüßten eine bunt gemischte Gruppe. Mit dabei waren einige Scouts, die sich seit dem Start von WERTE LEBEN – ONLINE für das Projekt engagieren. Auch viele neue Gesichter waren vor Ort, die im Rahmen des Social Media Camps zu Scouts ausgebildet wurden.

Am Freitagnachmittag starteten wir mit den Themenmodulen von WERTE LEBEN – ONLINE und konnten unser Wissen über Hate Speech, Cybermobbing & Co. auffrischen. In der anschließenden Session von Zeichen gegen Mobbing e.V. informierte uns Anti-Mobbing-Coach Marek über körperliche und seelische Gewalt im Schulalltag. Gemeinsam sprachen wir über den Unterschied zwischen Mobbing im realen Leben und Cybermobbing.

Den ersten Abend ließen wir mit Musik und Softdrinks gemütlich ausklingen. Beim PubQuiz traten wir in Kleingruppen gegeneinander an und stellten unser Wissen über Social-Media-Plattformen und Influencer*innen unter Beweis. Die Quizfragen drehten sich u.a. um beliebte Hashtags auf Instagram, die erfolgreichsten YouTuber*innen Deutschlands und Fakten zu WhatsApp. Die Gruppe mit dem meisten Expertenwissen erhielt am Ende einen kleinen Gewinnerpreis.

Der Samstag begann mit einer Session von Ewane Makia zum Thema Grundrechte, Rassismus und Zivilcourage. Wir entwickelten eigene Songtexte unter dem Titel „Demokratie leben“ und stellten sie den anderen Teilnehmenden auf selbst gestalteten Plakaten vor. Wer mutig war, sang bzw. rappte seinen Part ;) Nach dem Mittagessen veranstalteten wir noch eine kleine Skype-Konferenz und lernten das EU-Projekt SELMA – Hacking Hate kennen.

Mit viel Inspiration und Information aus den verschiedenen Sessions im Gepäck, stürzten wir uns am Nachmittag endlich in die kreative Phase. Es wurde fleißig gefilmt, gebastelt und fotografiert. Dabei entstanden u.a. ein Video zum Thema Kein Stress auf WhatsApp, eine Bilderreihe für Instagram mit Dos und Don’ts für den Schutz privater Daten sowie witzige Gifs unter dem Motto Hass im Netz – Geht gar nicht. Auch spontane Aktionen wurden umgesetzt, wie z.B. das Anmalen unserer Hände in den Farben des Projektlogos und eine Hasskommentar-Schlacht mit Kreidebomben ;)

Am Sonntagvormittag begrüßten wir einen weiteren Gast: Tobias vom JFDA e.V. und Scout Dennis stellten ihr Debatten-Format J-Debate vor. In Pro- und Contra-Gruppen diskutierten wir zu der Frage „Ist der Verkauf privater Daten durch Social Media legitim?“ und mussten feststellen, dass es darauf keine so einfache Antwort gibt. Mit ein wenig Herzschmerz veranstalteten wir danach im Garten der Jugendherberge unsere Abschlussrunde. Hier knipsten wir Gruppen-Polaroids, die Jede*r als kleine Erinnerung an das Camp-Wochenende mit nach Hause nehmen konnte.

 

Wir freuen uns schon darauf, die Ergebnisse unseres Social Media Camps bald auf Instagram, YouTube & Co. mit Euch zu teilen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Aktion Hilfe für Kinder e.V. für die Unterstützung unseres Camps bedanken!

 

Ihr wollt mehr Eindrücke vom Social Media Camp?
Dann schaut doch mal auf unserem Instagram-Account vorbei.
Dort findet ihr ein Story-Highlight vom Camp-Wochenende!

Lang lang ist’s her…
Im Jahr 2018 haben wir unser allererstes Social Media Camp veranstaltet.
Hier gibt’s einen Rückblick auf das Social Media Camp 2018.