Ein Name - Tausend Bedeutungen

Als Werte beschreiben wir unsere Wünsche und Vorstellungen, wie ein friedliches und respektvolles Miteinander funktionieren kann. Verschiedene Kulturen und Religionen haben ihre Ideen über Jahrhunderte hinweg entwickelt. Viele dieser Werte, z.B. Gerechtigkeit und Frieden, sind heute die Basis für unser Zusammenleben.

Zum Schutz ihrer Werte hat jede Gruppe oder Gesellschaft sogenannte Normen entwickelt. Normen sind Handlungsregeln für den Alltag. Sie geben uns Orientierung und sagen dem Einzelnen, was seine Mitmenschen von ihm erwarten und was nicht akzeptiert wird. Manche Normen wurden sogar in Form von Gesetzen festgelegt.

Neben bekannten Werten wie Freiheit, Gerechtigkeit oder Nächstenliebe, auf denen unsere Demokratie und viele Glaubensrichtungen gründen, existieren noch andere Werte. Jeder Mensch hat eigene Werte, wie z.B. Pünktlichkeit oder Ehrlichkeit, die ihm besonders wichtig sind. Durch diese unterscheidet er sich von anderen.

Werte und Normen entstehen nicht auf einen Schlag und sind dann für immer in Stein gemeißelt. Sie verändern sich mit der Zeit. Wenn wir älter werden, sind uns manchmal andere Werte wichtiger. Auch unsere Gesellschaft entwickelt sich weiter. Vor 50 Jahren sahen die Wert- und Normvorstellungen noch anders aus als heute. Ein Wert steht aber unverändert auf Platz 1: Die Würde des Menschen.
Nicht zufällig finden wir den Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ in unserem Grundgesetz an erster Stelle.

Egal ob im realen Leben oder ONLINE – Werte sind wichtig!
Wir chatten mit Freunden bei WhatsApp und teilen unseren Alltag auf Instagram oder YouTube. Auch im Social Web brauchen wir Regeln für einen respektvollen Umgang miteinander. Im Netz gibt es schon einige Normen, z.B. in Form von Clan- oder Community-Regeln. Aber oft scheinen wichtige Werte in der Onlinekommunikation zu verschwinden. Dabei können wir alle daran mitarbeiten, Respekt, Mitgefühl und Vertrauen aus dem echten Leben ins Netz zu übertragen.